Beim jüngsten Community-Meeting von Somatic Experiencing Deutschland e. V. stand ein zentrales Thema im Fokus: Nachhaltigkeit im Verein – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Hanna und Eva stellten ein umfassendes Konzept vor, das zeigt, wie verantwortungsvolles Handeln im Vereinsalltag verankert und kontinuierlich weiterentwickelt werden kann.
Ein Nachhaltigkeitskonzept für den Verein
Das präsentierte Konzept baut auf den drei klassischen Säulen der Nachhaltigkeit auf und wurde speziell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten unseres Vereins zugeschnitten. Es umfasst unter anderem:
- Einsatz energieeffizienter Bürogeräte
- Verwendung umweltfreundlicher Büro- und Veranstaltungsmaterialien
- Digitale Seminarunterlagen statt Ausdrucke
- Förderung nachhaltiger An- und Abreise zu Veranstaltungen
- Zusammenarbeit mit nachhaltigen Dienstleistern
- Stärkung sozialer Verantwortung innerhalb der Community
Besonders wichtig war Hanna und Eva, dass Nachhaltigkeit im Vereinskontext lebbar, realistisch und gemeinschaftlich getragen wird.
Was wir bereits umsetzen – und was noch kommt
Der Verein arbeitet bereits in vielen Bereichen nachhaltig, möchte diese Struktur jedoch weiter ausbauen. Geplant sind u. a.:
- Ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht
- Die offizielle Benennung einer Nachhaltigkeitsbeauftragten
- Regelmäßige Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen im Newsletter und in den sozialen Medien
- Weiterentwicklung eines nachhaltigen Community-Meeting-Formats
- Ein digitales Feedback-Tool, mit dem Mitglieder ihre Ideen und Wünsche einbringen können
Im Meeting wurde außerdem die Idee besprochen, Lanyards getrennt vom Namensschild zu verteilen, sodass Teilnehmende ihre eigenen Bänder wiederverwenden können – ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.
Gemeinwohl statt Zertifikatsdruck
Eva und Hanna stellten zudem die Überlegung vor, statt komplexer Zertifizierungen wie EMAS Plus auf eine Gemeinwohl-Matrix zu setzen. Diese erlaubt es, Nachhaltigkeit praxisnah und zugänglich zu gestalten, ohne unnötige bürokratische Hürden aufzubauen. Wichtig bleibt: Jemand übernimmt die Verantwortung für die jährliche Überprüfung und Entwicklung – sei es in der Rolle einer offiziellen Beauftragten oder in einem geteilten Modell.
Ein herzliches Miteinander
Neben den fachlichen Themen nutzte die Gruppe den Raum auch für persönliche Anliegen – von gesundheitlichen Herausforderungen bis zu familiären Verpflichtungen. Das Meeting zeigte erneut, wie sehr unsere Community von gegenseitiger Unterstützung, Transparenz und Achtsamkeit geprägt ist.
Fazit:
Das Community-Meeting hat deutlich gemacht: Nachhaltigkeit ist ein gemeinsamer Prozess. Mit viel Engagement und dem Blick auf ökologische wie soziale Verantwortung geht Somatic Experiencing Deutschland e. V. die nächsten Schritte – strukturiert, offen und als lebendige Gemeinschaft.