VA 219 – Scham und Schuld

08.01.2026 - 11.01.2026 (ganztägig)
Online über Zoom, 451236

Teilnahmegebühr

480,00 €

Dozent:in

Marianne Bentzen

Beschreibung

All unsere Veranstaltungen mit nicht deutschsprachigen Dozierenden werden konsekutiv übersetzt!

Zeitpunkt: 08.-11. Januar 2026

Zeiten: 10-13 und 15-18 Uhr, am letzten Tag Ende um 13 Uhr

Scham und Schuld – warum es wichtig ist, sie zu fühlen und wie man mit ihnen arbeitet

Ein neuroaffektiver Entwicklungs-Workshop.

Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt darin, ein tieferes Verständnis für die evolutionären und entwicklungsbedingten Dynamiken von Scham und Schuld zu gewinnen und wie wir diese Gefühle in unsere erwachsene Persönlichkeit integrieren können. Auf Grundlage der Forschung in der Entwicklungspsychologie werden wir untersuchen, wie diese Gefühle in der Kindheit entstehen, welche wichtige Funktion sie haben, was zu tun ist, wenn sie überwältigend sind, und was zu tun ist, wenn sie nicht ausreichend entwickelt wurden. Die Arbeitszeiten wechseln zwischen Theorie, Fragen, Diskussion, interpersonellen und individuellen Übungen sowie Reflexion. Während des Workshops wird es mindestens eine Demonstrationssitzung geben.

Theoretische Inhalte umfassen:

  • Die wichtigsten konkurrierenden Theorien zu Scham und Schuld

  • Die Aktivierungsmuster dieser Gefühle in einem grundlegenden Stress- und Traumakreislauf im Gehirn

  • Die Bedeutung von Scham und Schuld bei der Sozialisation von Kindern und Erwachsenen

  • Die entwicklungspsychologischen Kompetenzen, die notwendig sind, um Scham und Schuld erleben und verarbeiten zu können

  • Die persönlichen und zwischenmenschlichen Prozesse, die Scham und Schuld lösen können

  • Wie Schuld und Scham, wenn sie ausreichend in die Persönlichkeit integriert sind, für die moralische und ethische Entwicklung und das Verhalten wesentlich sind.

Übungen umfassen:

  • Somatische und zwischenmenschliche Aufgaben und Übungen, die die theoretischen Punkte verdeutlichen sowie Scham und Schuld reduzieren oder integrieren

  • Meditative Übungen, die Scham reduzieren können

  • Falls die Zeit reicht, Supervisionsfragen

Kategorien

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