Im Rahmen eines Online Workshops haben Hanna Mennenöh-Grimm und Silja Rothe die aktuellen Richtlinien zur Nutzung der Marke Somatic Experiencing (SE)® vorgestellt und Fragen aus der Community beantwortet.
Ziel der Veranstaltung war es, mehr Klarheit über die korrekte Verwendung der Marke, urheberrechtliche Aspekte sowie Qualitäts- und Ethikstandards innerhalb von Somatic Experiencing (SE)® zu schaffen.
Klare Richtlinien für die Nutzung der Marke
Im Mittelpunkt stand die Frage, wer die Marke Somatic Experiencing (SE)® in welchem Rahmen nutzen darf. Erläutert wurde unter anderem die korrekte Schreibweise sowie die Unterscheidung zwischen zertifizierten SE™-Practitionern, Personen in Ausbildung und Trainerinnen bzw. Trainern.
Besonders hervorgehoben wurde, dass Personen in Ausbildung sich beispielsweise als „Somatic Experiencing Practitioner in Ausbildung“ oder „SE™ Practitioner in Training“ bezeichnen dürfen, jedoch nicht als „SE™-Trainerin in Ausbildung“ oder „SE™-Assistentin in Ausbildung“, sofern keine entsprechende Zertifizierung vorliegt.
Auch die korrekte Beschreibung von Assistenz-Tätigkeiten wurde thematisiert. Eine Formulierung wie „Lehrsitzungen im Rahmen der Ausbildung als Assistierende“ wurde als transparenter und angemessener Rahmen erläutert.
Qualitätssicherung und ethische Standards
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den verschiedenen Ebenen der Qualitätssicherung innerhalb von Somatic Experiencing (SE)®. Dabei wurden markenrechtliche Vorgaben, urheberrechtliche Fragen sowie ethische Standards angesprochen.
Die Teilnehmenden erhielten Informationen dazu, welche Materialien genutzt werden dürfen, welche Inhalte dem Urheberrecht unterliegen und wie Social-Media-Beiträge oder Präsentationsmaterialien verantwortungsvoll verwendet werden können. Einige Fragen – etwa zur Nutzung einzelner Präsentationsfolien in sozialen Medien – werden aktuell noch gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen weiter abgestimmt.
Sichtbarkeit von Somatic Experiencing (SE)® stärken
Die Veranstaltung machte außerdem deutlich, wie wichtig eine einheitliche und korrekte Verwendung der Marke Somatic Experiencing (SE)® für die öffentliche Wahrnehmung und Wiedererkennbarkeit ist. Mitglieder wurden ermutigt, ihre Angebote, Veranstaltungen und Beiträge entsprechend kenntlich zu machen und sich in sozialen Medien gegenseitig zu vernetzen.
Darüber hinaus wurden neue Regelungen für Praxis-, Unternehmens- und Domainnamen vorgestellt, die künftig individuell geprüft und freigegeben werden.
Austausch und Unterstützung
Die Veranstaltung war geprägt von einem offenen Austausch und zahlreichen praxisnahen Fragen aus der Community. Dabei wurde deutlich, dass viele Mitglieder ein großes Interesse daran haben, Somatic Experiencing (SE)® sichtbar zu machen und gleichzeitig die gemeinsamen Qualitätsstandards zu wahren.
Somatic Experiencing Deutschland e.V. bedankt sich bei allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion und wird die Mitglieder weiterhin über Entwicklungen im Bereich Markenrecht, Richtlinien und internationale Abstimmungen informieren.