Allgemeine Infos

Erläuterungen zum Fortbildungs-Curriculum und den Trainingsvoraussetzungen

Die Einführungskurse (Intros) vermitteln ein vertieftes Kennenlernen der Methode und sind Voraussetzung für den Besuch einer dreijährigen Fortbildung. Die Einführungskurse werden von Trainern oder Senior Assistenten/Senior Assistentinnen unterrichtet.

 

Die Anmeldung für das Weiterbildungsprogramm ist in der Schweiz für drei Jahre verbindlich. In Deutschland kann es z. Zt. in Jahresabschnitten gebucht werden. Da der Kohärenz der Ausbildungsgruppe eine besondere Bedeutung zukommt, ist ein Wechsel innerhalb der parallel laufenden Kurse nur in begründeten Ausnahmefällen in Absprache mit Trainern und Organisatoren möglich.

 

Die Fortbildung ist in drei Jahresabschnitte von je 12 Tagen untergliedert, insgesamt 36 Tage. Die Inhalte der Jahresabschnitte bauen aufeinander auf und setzen den erfolgreichen Abschluß des vorherigen Levels voraus. Näheres finden Sie im Curriculum. Wesentlicher Bestandteil des Trainings und Voraussetzung für eine Zertifizierung ist ein Selbsterfahrungsanteil über Einzel- und Supervisionsstunden bei akkreditierten Trainern und TherapeutInnen, welche die TeilnehmerInnen selbst organisieren, hierfür fallen zusätzliche Kosten an. Derzeit sind 15 Stunden Selbsterfahrung und 18 Stunden Supervision verpflichtend (Stand Sept. 2010), bei Bedarf mehr.

 

Der SE-Verein veranstaltet selbst keine Basis-Fortbildungen. Kosten, Dauer und Voraussetzungen für die Ausbildung daher bitte direkt bei dem entsprechenden Weiterbildungsveranstalter erfragen.

Dies betrifft alle Teile der Weiterbildung wie „Intro“, „Beginner“, „Intermediate“ und „Advancend. Bitte klicken Sie auf den Veranstalter der Veranstaltung und es erscheinen die Kontaktdaten des Veranstalters.

 

Mit dem erfolgreichen Abschluß des Advanced-Levels ist nicht automatisch die Anerkennung zum zertifizierten SE-Practitioner verbunden. Die Zertifizierung zum SE-Practitioner nach Peter Levine erfolgt auf Empfehlung des Gremiums der Senior Assistenten in Zusammenarbeit mit der Foundation for Human Enrichment (FHE). Näheres ist dem Studienbuch zu entnehmen.

 

Die Postadvanced-Seminare vertiefen das Wissen zu speziellen Traumathemen, erweitern die Kenntnisse zu den Anwendungsbereichen und machen mit den neuesten methodischen Entwicklungen bekannt. Sie setzen die Kenntnisse der dreijährigen Fortbildung voraus und ermöglichen eine Weiterqualifizierung unserer Practitioner.

 

Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Einführungsworkshop und der Weiterbildung zum Somatic Experiencing Practitioner


Die Weiterbildung in Somatic-Experiencing ist als Ergänzung für Personengruppen gedacht, die beruflich oder ehrenamtlich mit traumatisierten Menschen arbeiten oder die traumatisierte Menschen beruflich begleiten.
Angehörige folgender Berufsgruppen können an dem Einführungsworkshop und der Weiterbildung zum Somatic Experiencing Practitioner teilnehmen:
Medizinische und pflegerische Berufe wie: Ärzte, Therapeuten, Krankenpflegepersonal, Altenpfleger, Intensivmediziner und Pfleger, Psychologische Psychotherapeuten, Psychologen (Dipl.-Psych. bzw. Master of Science ), Hebammen, Physio- und Körpertherapeuten, medizinische Heilpraktiker, psychotherapeutische Heilpraktiker, Feuerwehr sowie Personal von Rettungseinsätzen.
Pädagogische, erzieherische und beratende Berufe wie: Heil- u. Sozialpädagogen, Erzieher, Lehrer, Heilerziehungspfleger, Lebens- und Sozialberater, Seelsorger und Polizisten.

 

 

Ethikrichtlinien

Der Somatic Experiencing Verein Deutschland sieht sich zum Schutze der Klienten und Klientinnen bestimmten ethischen Richtlinien verpflichtet. Diese Richtlinien wurden bei der letzten Vollversammlung verabschiedet. Sie können sie hier herunterladen und einsehen:

 

Download der Ethikrichtlinien von Somatic Experiencing (SE)® Deutschland e.V. (pdf-Format)

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